29. Jun 2010von Jörg Krüger
2. FOCUS Jahreskongress erfolgreich durchgeführt
In der vergangenen Woche hat vom 22. bis 23. Juni der 2. FOCUS Jahreskongress im Atlantik Hotel in Hamburg unter dem Motto „IT Management der Zukunft“ stattgefunden.
Rund 80 hochkarätige IT-Manager aus dem deutschsprachigen Raum trafen sich zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion von Ideen und Lösungen.
Die AKRA GmbH hatte sich zum Sponsoring der Veranstaltung entschlossen und so waren wir mit einem eigenen Ausstellungsstand und durch unsere Geschäftsführer Thomas Ochmann, Cem Basman und Jörg Krüger vertreten. An unserem Stand hatten wir insbesondere die Themen „Strategieberatung“ und „Web 2.0“ als Beratungs- und Lösungskompetenzen herausgestellt.
Vielleicht lag es daran, dass die Referenten und Themen zu gut waren, jedenfalls war der Besuch an den Ausstellerständen sehr zurückhaltend, was von allen anwesenden Sponsoren bedauert wurde. Da war es ein Glück, dass wir einen speziellen Event vorbereitet hatten: Eine kurze Golfbahn lud zum Putten ein und wurde dann am zweiten Konferenztag auch intensiv genutzt. Einem Nicht-Golfer gelang es sogar, mit allen 3 Bällen zu treffen. Aber nicht nur er, sondern jeder Teilnehmer erhielt ein Exemplar des Buches zur Prozessmodellierung der Autoren Krüger/Uhlig.
Zu jedem Themenblock der Veranstaltung gab es mehrere Impulsreferate und eine abschließende Podiumsdiskussion, in welcher die Referenten jeweils unter Moderation eines FOCUS-Redakteurs untereinander diskutierten oder Fragen aus dem Auditorium beantworteten.
Die Podiumsdiskussion über „Förderung und Gestaltung der Nachwuchsgenerationen: Wo kommen gute IT-Fach und Führungskräfte her“ wurde vom FOCUS Wirtschaftsredakteur Joachim Hirzel moderiert und von den Teilnehmern Prof. Dieter Kempf (BITKOM und Vorstand der DATEV), Dr. Ralf Schneider (CIO der Allianz AG) und Jörg Krüger (Geschäftsführer AKRA und Lehrbeauftragter FH Wedel) geführt. Themen waren die „digital natives“ mit einem völlig anderen Verhältnis zur IT-Technik als die Generation der jetzigen Entscheider, Entlohnungsmodelle und work life balance. Aber wie in anderen Diskussionen auch schon, wurde festgestellt, dass das Interesse nicht erst auf diejenigen gerichtet werden sollte, die sich bereits für den „richtigen“ Weg in die IT entschieden haben. Vielmehr ist es notwendig, bereits im Vorfeld Schüler sachgerecht zu informieren und zu begeistern.
Damit ist auch das Ziel der GOLFIT Initiative der AKRA GmbH von diesem Gremium als in die richtige Richtung weisend anerkannt worden. Professor Kempf wies allerdings nachdrücklich darauf hin, dass zu viele gutgemeinte aber unabhängig voneinander agierende Initiativen die Zielgruppe (Schulen, Schüler, Lehrkräfte) eher überfordern und damit auch frustrieren könnten.
Die Abendveranstaltung in Hagenbeck’s Tropenaquarium diente dann sowohl der Information, dem Networking und der Unterhaltung. Letztere wurden von einem Zauberer mit Seil- und Kartentricks bestritten, die auch bei mehrmaliger Wiederholung nicht durchschaut wurden und so immer wieder verblüfften.
Insgesamt eine gelungene und runde Veranstaltung auf der die AKRA GmbH wohl auch im kommenden Jahr vertreten sein wird.




