9. Jul 2010von Jörg Krüger
AKRA setzt bei der Performanzüberwachung auf CA APM
Performance Engineering ist ein Thema, das bei der Entwicklung von Applikationen oft vernachlässigt wird.
Die tatsächliche Performanz einer Applikation zeigt sich meistens erst nach längerem Betrieb. Falls dann die Performanz der Applikation nicht den gewünschten Kennzahlen entspricht, beginnt eine zeitaufwändige und für alle Beteiligten Nerven aufreibende Suche nach den Ursachen. Keiner fühlt sich verantwortlich bzw. jedes Team, das an der Entwicklung und/oder Betrieb der Software beteiligt war, ist damit beschäftigt nachzuweisen, dass es definitiv nicht verantwortlich sein kann. (Blame Game).
Schon während der Entwicklungsphase setzen wir auf Last- und Stresstests, um etwaige Performanz-Flaschenhälse schon früh zu ermitteln.
Die für die Tests eingesetzten Werkzeuge eignen sich aber nicht zur Überwachung der Applikation im produktiven Betrieb, da sie nicht die richtigen Daten liefern, um das Blame Game zu verhindern.
Für die Performanzüberwachung von Software in Produktion gibt derzeit nur ein taugliches Produkt auf dem Markt: CA APM. [http://www.ca.com/de/products/product.aspx?id=5779]
CA APM setzen wir bei der Überwachung unserer Java-Applikationen aus folgenden Gründen ein:
- Der Einsatz von CA APM verursacht maximal 5% Performanzeinbuße bei der Überwachung der Applikation.
Dies haben wir mit eigenen Lasttests ermittelt, da wir die Herstellerangaben prüfen wollten. Andere Performanzüberwachungswerkzeuge, die große Anbieter im Rahmen von ihren Produkten teilweise kostenlos anbieten, führten teilweise dazu, dass die Applikation durch die Überwachung komplett zusammengebrochen ist. - CA APM ließ sich in 30 min. aufsetzen und konnte bereits durch viele sehr gut vorkonfigurierte Elemente in der Produktion eingesetzt werden.
- Hier trifft der Begriff Out-of-the-Box tatsächlich zu. Andere Werkzeuge waren nach zwei-wöchigen Konfigurationsorgie immer noch nicht einsatzbereit.
- Überzeugend ist die einfache Aggregation von Metriken. Mittels der aggregierten Metrik ist es möglich, einen Überblick über den gesamten Gesundheitszustand des Systems zu bekommen.
- Einfache Erstellung von personalisierten Dashboards, die nur für eine Personengruppe relevante Daten anzeigen. Zusätzlich ist immer ein Drilldown bis auf die Code-Ebene möglich.
- Eine reichhaltige Auswahl an Powerpacks zur Überwachung der User-Experience und spezieller technischer Komponenten.
Durch die Echtzeit-Überwachung unserer Java-Applikation mit CA APM ist es uns gelungen, innerhalb eines halben Tages die Flaschenhälse zu finden, ohne dass ein unüberschaubarer Forschungsaufwand entstanden ist. CA APM hat uns durch eine gute Visualisierung der ermittelten Daten von der URL bis zu den Datenbankabfragen sehr schnell gezeigt, welche architektonische Schicht die meisten Ressourcen verbraucht hat. Nach einem Refactoring war das entsprechende Feature um ein 12-faches schneller.

