17. Feb 2010von Jörg Krüger
Die Bundesregierung fördert mit Mitteln des Konjunkturpaket II die betriebliche Fortbildung auf unterschiedliche Weise. Damit praktiziert sie aktive Wirtschaftsförderung. Die Mittel sind allerdings auf das Jahr 2010 beschränkt.
Ein Fokus der Bundesregierung im Konjunkturpaket II liegt in der Wirtschaftsförderung durch Qualifikation. Die Zielgruppen sind
- Mitarbeiter, deren Berufsqualifikation mehr als 4 Jahre zurück liegt (WeGebAU) und
- Weiterbildung während der Kurzarbeit.
Unsere Trainings sind durch die Zusammenarbeit mit Lange-Erfolg alle sowohl für Kurzarbeit als auch WeGebAU zugelassen.
Die Beantragung der Maßnahmen für Mitarbeiter in Kurzarbeit verläuft analog des WeGebAU-Verfahrens. Lediglich die Abrechnung folgt anderen Modalitäten. Abgerechnet wird nicht über Bildungsgutschein, sondern zunächst direkt mit dem Unternehmen. Dieses erhält dann 60% bis 80% der Kosten von der Agentur für Arbeit zurückerstattet – zusätzlich werden 100% der Sozialabgaben übernommen. Die Summe dieser Förderung liegt deshalb in der Regel über den Weiterbildungskosten, was einer Förderung von mehr als 100% der Weiterbildungskosten bedeutet.
Darüber hinaus können wir alle Module anbieten, die im Kursnet (Weiterbildungsangebot der Agentur für Arbeit) http://www.kursnet.arbeitsagentur.de/kurs/portal unter dem Stichworten „Transferorientierung“ oder dem Bildungsträger „Lange-Erfolg“ gefunden werden können.
Als akkreditierter Bildungsberater führen wir interessierte Unternehmen durch den Beantragungsprozess und reduzieren den Verwaltungsaufwand auf ein geringfügiges Minimum.

15. Feb 2010von Jörg Krüger
Vom 11. Bis 12. Februar sind die 8. Hamburger IT-Strategietage mit großer Resonanz durchgeführt worden. Fast 700 IT-Verantwortliche – und damit so viele wie nie zuvor – trafen sich zum Erfahrungsaustausch. Die AKRA GmbH war erstmals als Co-Sponsor und Aussteller dabei.
Am Vorabend der Strategietage konnten wir bereits unseren Stand aufbauen. Mit ein wenig List und Tücke passte unser Material und Zubehör in einen geräumigen Audi.

Gut positioniert hatte unser Stand bereits früh Kontakte von interessierten Kongressteilnehmern. Und das sollte beide Tage so bleiben. So haben wir schließlich über 50 Gespräche dokumentiert, davon der weit überwiegende Teil mit potenziellen Endkunden. Das hat uns natürlich begeistert. Lesen Sie zu den Strategietagen auch den Artikel meines Kollegen Cem Basman.
Unser Event des ersten Tages war ein Puttingwettbewerb am Stand. Aus unterschiedlichen Entfernungen sollten drei Bälle ins Loch geschlagen werden. Obwohl fast ausschließlich Golfneulinge diesen Versuch wagten, gab es sogar einmal 100% Trefferquote.

Für einen der möglichen Gewinne war aber nicht das Ergebnis Voraussetzung, sondern lediglich die Teilnahme. Und so konnten wir am Abend die drei Hauptgewinner feststellen:
- Henrik Becker von der Berliner Senatsverwaltung
- Ulrich Baldauf von Hamburg Port Authority
- Oliver Konz von Würth Elektronik
Herzlichen Glückwunsch!
Unsere Aktion des zweiten Tages fand ebenfalls reges Interesse. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der AKRA GmbH wurde das Fachbuch „Praxis der Geschäftsprozessmodellierung“ unseres Mitglieds der Geschäftsführung, Jörg Krüger, zum Sonderpreis abgegeben. Sogar noch während des Abbaus unseres Standes am Ende der Veranstaltung wurde die letzten Exemplare verkauft.
Dem Veranstalter Hamburg@work und den Organisatoren von Faktor3 gebührt dabei unser besonderer Dank. Sowohl während der Vorbereitung, als auch im Laufe der Veranstaltung haben wir uns nicht nur gut betreut gefühlt, sondern auch viel Hilfestellung und Anregungen erfahren. So sind wir sicher, dass unser erster Auftritt auf den Strategietagen nicht der letzte sein wird.
10. Feb 2010von Jörg Krüger
4. und letzter Teil aus einem White Paper anlässlich der Hamburger IT-Strategietage 2010: Führen in der Krise – Chancen und Lösungsansätze. Das Papier ist ein Gedankenanstoß für Unternehmen und Manager und liefert Lösungsansätze bei der Einführung von Konzepten in der internen und externen Kommunikation bei strategischen Entscheidungen, Organisationsveränderungen und der Personalentwicklung.
ARIS: In der Prozessperspektive muss man sich zunächst über die Geschäftsprozesse im Klaren werden („Geschäftsprozessmodellierung“). Die kritischen Prozesse werden dann analysiert, optimiert („Geschäftsprozessoptimierung“) und neu implementiert („Geschäftsprozessmanagement“, „Geschäftsprozesssimulation“) und überwacht („Geschäftsprozessmonitoring“), um auf Abweichung sofort reagieren zu können. Dadurch können beide oben genannten Ziele unmittelbar positiv beeinflusst werden. Auch hierfür muss man trainiert werden, um diese Prozessverbesserungen erkennen und durchführen zu können. Mit unserem seit vielen Jahren erprobten Trainingsprogramm vermitteln wir die Grundlagen dafür in wenigen Stunden oder Tagen (je nach Zielgruppe) mit Hilfe von ausführlichen Aufgabenstellungen und Fallstudien. Im Fachbuch „Praxis der Geschäftsprozessmodellierung“ beschreiben wir diese Grundlagen ausführlich.

Das Geschäftsprozessmanagementmodell
THOMAS: Bleibt schließlich die Mitarbeiter- oder Innovationsperspektive. Hier geht es schlicht darum, die richtigen Personen auf die passenden Aufgaben zu bringen. Dies beginnt bei der Personalakquisition („Arbeitsplatzprofile“, „Mitarbeiter-Verhaltensprofile“), setzt sich bei der Qualifikation- und Weiterbildung fort und benötigt bei jeder Umstrukturierung im Unternehmen oder der Bildung von Projekten Kenntnis darüber, wie Teams optimal („Teambildung“) zusammengesetzt werden. Es handelt sich damit um ein Basis-Führungsinstrumentarium. Weiterlesen »
8. Feb 2010von Jörg Krüger
Teil 3 aus einem vierteiligen White Paper anlässlich der Hamburger IT-Strategietage 2010: Führen in der Krise – Chancen und Lösungsansätze. Das Papier ist ein Gedankenanstoß für Unternehmen und Manager und liefert Lösungsansätze bei der Einführung von Konzepten in der internen und externen Kommunikation bei strategischen Entscheidungen, Organisationsveränderungen und der Personalentwicklung.
Nun stehen Produktivitätssteigerung und Kostensenkung wohl in fast jedem Zielkatalog. Die Maßnahmen, dies zu erreichen sind aber vielfältig und unterscheiden sich, je nach dem, in welcher Perspektive man das Unternehmen betrachtet.
RODEO: Die Finanzperspektive kann diese Ergebnisse lediglich sichtbar machen, auch wenn es für sie selbst eigenständige Ziele gibt (z.B. Eigenkapitalquote stärken, Cash Flow verbessern usw.). Um die finanziellen Wirkungen eigener Maßnahmen richtig verstehen zu können, sollten zumindest Führungskräfte über genügend Verständnis über „Unternehmensfinanzen“ verfügen. Für diejenigen, die nicht Betriebswirtschaft studiert haben, wäre es eine notwendige Qualifikationsmaßnahme. In lediglich 2 Tagen erlernen die Teilnehmer die Grundzüge des Rechnungswesen und der Bilanzanalyse mithilfe eines computergestützten Planspiels und können so wirtschaftliche Zusammenhänge und ihre eigenen Wertbeiträge für das Unternehmen leicht verstehen und einordnen.

4 Materialien des Planspiels
DISC: In der Kundenperspektive würde z.B. die Senkung der Reklamationsquote die Kosten senken oder die Umsatzsteigerung pro Vertriebsmitarbeiter eine Produktivitätssteigerung sein. Maßnahmen dazu sind Qualifikations- und Trainingsmaßnahmen für die betroffenen Mitarbeiter in der Fertigung bzw. im Vertrieb. Im Vertrieb wären dies z.B. „schwieriger Verkauf“, oder „kundenorientiertes Verhalten“ und andere. Trainings in der Fertigung könnten „Teamarbeit“ und im Service „Beschwerdemanagement“ sein. Diese Qualifikationen basieren auf den Instrumenten der Personaldiagnostik „DISC“.
5. Feb 2010von Jörg Krüger
Teil 2 aus einem vierteiligen White Paper anlässlich der Hamburger IT-Strategietage 2010: Führen in der Krise – Chancen und Lösungsansätze. Das Papier ist ein Gedankenanstoß für Unternehmen und Manager und liefert Lösungsansätze bei der Einführung von Konzepten in der internen und externen Kommunikation bei strategischen Entscheidungen, Organisationsveränderungen und der Personalentwicklung.
Lösung
Eine Vielzahl von Führungsinstrumenten steht zur Verfügung, die, richtig eingesetzt, Fehler und Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen helfen.
Mit der Balanced Scorecard (BSC) steht ein Instrumentarium zur Verfügung, ein Unternehmen in vier wichtigen und voneinander abhängigen Dimensionen zu betrachten, um eine Strategie zu entwickeln, für die Ziele und Maßnahmen definiert werden.
In der Kundenperspektive werden der Markt und der Wettbewerb betrachtet und das Wachstumspotenzial des Unternehmens identifiziert.
In der Finanzperspektive werden die wirtschaftlichen Daten des Unternehmens betrachtet und die augenblickliche Wirtschaftskraft und Zukunftsvorsorge dargestellt.
In der Prozessperspektive werden die Unternehmensabläufe betrachtet und Potenzial für Produktivitätssteigerungen und Kostenersparnisse identifiziert.
In der Mitarbeiterperspektive (auch Potenzial-, Lern- oder Innovationsperspektive) schließlich geht es um die Innovationsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Je besser die Belegschaft qualifiziert und motiviert ist, desto besser ist das Unternehmen für die Bewältigung von Herausforderungen aufgestellt. Dies gilt für alle Unternehmensebenen.
Tatsächlich funktionieren diese vier Betrachtungswinkel des Unternehmens aber nur dann koordiniert, wenn das Ganze auf Grundlage von widerspruchsfreiem Zielkatalog und einer darauf angepassten Strategie von allen Managementebenen bis hin zum Mitarbeiter aufgabengerecht verstanden und umgesetzt wird.

Grundform der Balanced Scorecard
Wie erreicht man dieses? Weiterlesen »