Wenn sie keine Alternative haben, vielleicht, aber bestimmt mit wenig freundlichen Gedanken.
Wissen Sie in Ihrem Unternehmen, was es kostet, wenn eine geschäftskritische Webapplikation plötzlich Schwierigkeiten bekommt oder gar abstürzt? Möglicherweise wechseln Kunden dann zum Wettbewerb, die Mannschaft ist mit Problemlösung statt den Kunden beschäftigt und es kann dem Firmenimage schaden.
Das Zauberwort heißt „Application Performance Monitoring (APM)“ und bedeutet schlicht, dass Vorkehrungen getroffen werden, die verhindern, dass solche Situationen eintreten. Oder wenn diese nicht vermeidbar sind, dass die Problemlösung auf Basis von Systeminformationen sehr schnell erfolgen kann.
In einer brandaktuellen Analyse hat die Firma Gartner den Markt der APM-Lösungen untersucht und dazu einen Magic Quadrant gebildet. Von den fast 20 untersuchten Lösungen stechen 4 hervor, die sowohl nach Vollständigkeit der Aufgabenabdeckung als auch der Ausführbarkeit führend sind.
Dies bezieht sich auf fünf durch eine solche Lösung zu unterstützende Dimensionen

- End-user experience monitoring
- User-defined transaction profiling
- Application component discovery and modeling
- Application performance deep-dive monitoring
- Application performance management database
Gerade die letzte Dimension bedarf größerer Aufmerksamkeit. Denn APM Lösungen erzeugen einen äußert umfangreichen Informationspool, der aufwändig zu verwalten und auszuwerten ist. Damit aber nicht nur n a c h einem Problem Ursachenanalyse betrieben werden kann, sondern schon w ä h r e n d der Anwendungslaufzeit erkannt werden kann, dass Schwierigkeiten bevorstehen und es gar nicht erst zum Problem kommt, muss die APM-Lösung schnell und ressourcenschonend permanent mit der eigentlichen Anwendung mitlaufen können.
Dafür sind aber maximal 3-5 % Overhead akzeptabel. Für eine Lösung konnten wir weniger als 1% Zusatzaufwand bei permanenter Anwendungsbegleitung messen.